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Samstag, 16. Januar 2016
Larry & Rolando - Two Nice Guys
Glendale - Wide Receiver Larry Fitzgerald ist nicht nur einer der besten Spieler der NFL, er zählt auch zu den außergewöhnlichsten Menschen. Ein Killer im Bälle fangen, gleichzeitig super nett zu seinen Gegenspielern. Das lässt die Cornerbacks reihenweise verzweifeln.
Fitzgerald und die Arizona Cardinals starten an diesem Samstag als zweitbestes NFC-Team in die NFL Playoffs mit einem Divisional Round Heimspiel gegen die Green Bay Packers. Fitzgerald zählt zur Elite der NFL Receiver. Während dieser Saison erreichte er mit 32 Jahren und 97 Tagen als jüngster NFL-Spieler die Marke von 1000 gefangenen Bällen. Seine 109 Catches in diesem Jahr sind sogar persönlicher Rekord.
Mit John Brown (1003 Receiving Yards) und Larry Fitzgerald (1215 Yards) verfügen die Cardinals gleich über zwei 1000-Yard-Receiver. Doch während Jungspund Brown seine Gegner gern mal mit Trash Talk herausfordert, killt der Ältere der beiden seine Gegenspieler eher unbewusst mit Nettigkeiten auf dem Spielfeld, wie das Wall Street Journal diese Woche berichtete.
„Er fragt Dich auf dem Feld, wie es Deiner Familie geht“, sagte Washington Redskins Cornerback Will Blackmon. „Und direkt danach zerstört er Dich mit einer 70 Yard Bombe.“
Atlanta Falcons Cornerback Desmond Trufant kam 2013 in die NFL, lange nach seinen beiden älteren Brüder Marcus und Isaiah in die Liga. Fitzgerald, der in der Vergangenheit gegen beide Brüder gespielt hatte, konfrontierte Trufant in einem ihrer Matchups mit der Frage, was seine Brüder jetzt so machen.
„Der Typ kennt meine ganze Familie, also hatte er nach ihnen gefragt“, sagte Trufant. „Dieses ganze nette Gerede hat mich komplett aus dem Konzept gebracht. Ich versuche mich zu fokussieren und er ist einfach nur nett zu mir.“
Die Gegenspieler sind total perplex. Wie ein Boxer der eigentlich einen Schlag erwartet und stattdessen von seinem Gegenüber „High Five“ bekommt. Fitzgerald ist nicht der Typ für Mind Games, er versucht nicht, mit seiner Art die gegnerischen Cornerbacks einzulullen. Er ist einfach so.
Laut Ike Taylor, ein ehemaliger Pittsburgh Steelers Defensive Back, der im Super Bowl XLIII Fitzgerald gegenüberstand, ist diese Art bei Arizonas #11 ganzjährig so. „Larry merkt sich Geburtstage, Jahrestage, einfach so“, erzählt Taylor. „Es gibt Geschichten von Jungs, die bekommen ein Geschenk. ‚Hey, von wem kommt das denn? Oh, das ist von Larry Fitzgerald.‘ Und diese Jungs haben ihn nur einmal im Leben getroffen.“
Fitzgerald gehört zu den respektvollsten - und am meisten respektierten - Spielern in der Liga. Während sich John Brown und Seattle Seahawks Cornerback Richard Sherman vor dem letzten Seahawks-Cardinals-Aufeinandertreffen mit Trash Talk duellierten, witzelten einige der Cards Receiver, dass Fitzgerald wohl sagen würde ‚Sherman ist der Beste in der Liga und jeder, der gegen ihn einen Ball fängt, kann sich glücklich schätzen‘.
„Ich bin einfach nur einer der Jungs, ernsthaft“, sagte Fitzgerald. „Ich werde zwar auf dem Feld blöd angemacht. Aber dann sage ich in der Regel nichts. Ich versuche einfach nur respektvoll gegenüber dem Spiel und meinen Gegnern zu sein.“
Panthers Cornerback Josh Norman zählt zu den Besten seiner Zunft und ist auch eher einer, der gern sagt, was er denkt. Er mag den ständigen Dialog mit Receivern, die er im Spiel deckt - gerne auch mit Trash Talk. „Wenn Receiver mich mit Trash Talk zu quatschen, dann komme ich erst so richtig in die Gänge. Falls nicht, dann muss ich mir etwas anderes ausdenken“, meinte Norman.
Gegen Fitz stellte sich Norman auf ein Wortduell ein. Aber Larry sagte das komplette Spiel über keinen Mucks. Laut Norman war das eines der professionellsten Auseinandersetzungen, an die er sich erinnern kann.
„Ich versuche da draußen niemanden zu verletzen oder mache irgendwelche krummen Dinge. Am Ende des Tages muss ich mit meinem Job eine Familie ernähren, genau wie meine Gegner. Auf dem Feld geben wir uns Bestes und der der Beste wird am Ende des Tages gewinnen.“
Gegen die Green Bay Packers sind Fitzgerald und die Cardinals an diesem Samstag eindeutig in der Favoritenrolle. Vor drei Wochen wurden die Packers im University of Phoenix Stadium mit 38:8 auseinander genommen, 6 Punkte damals durch Fitzgerald. Die Packers werden auf Rache aus sein. Nummer 11 wird das kalt lassen. Er verteilt lieber Nettigkeiten und Touchdowns.
Divisional Round Playoffs: Cardinals vs. Packers, ab 2:00 Uhr Samstagnacht live in SAT.1 oder via Livestream auf www.ran.de.
Dieser Artikel erschien am 15. Januar 2016 auf www.ran.de
Feedback gern per Twitter an @bjoernhesse
Sonntag, 1. Februar 2015
Keine Sorge bei Stromausfall: SAT.1 hat den Stecker
Vor dem Spiel der Spiele ist alles gesagt und geschrieben, über alles mögliche wurde gesprochen oder auch nicht (Lynch: "I'm just here so I won't get fined"). Darum heute nur ein kurzes Super Bowl Special mit dem Mann, der gemeinsam mit Frank Buschmann und Björn Werner die Super Bowl Atmosphäre in deutsche Wohnzimmer bringen wird: Jan Stecker. Ein super Typ übrigens!
Im Februar wird das Interview im nächsten HUDDLE nachzulesen sein.
Und jetzt, get ready for the big game. GO HAWKS!
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Samstag, 3. Januar 2015
The "new" Frankfurt Galaxy - Like a Phoenix Rising From The Ashes
American Football in Europe has come a long way over the past 35 years. Many local teams were established in Germany, Austria, and Italy during the late 70’s and early 80’s, and during that time, the NFL sent teams over to London and Berlin to promote their sport through friendly games in front of sell-out crowds. In 1991, the World League of American Football was established as an NFL farm league with ten teams from five different countries who played for the so-called World Bowl.
Over the course of the next 16 years, the league would go through a two-year hiatus (1993-94), be renamed twice (first to NFL Europe in 1995, then to NFL Europa in 2006), and the league would be consolidated to purely European teams. By 2007, the Frankfurt Galaxy were the only NFL Europe team still remaining from the original 1991 World League of American Football. During this time span, the Galaxy attracted an average of 31,500 fans for home games in Frankfurt’s legendary Waldstadion and its successor, the Commerzbank Arena. Without a doubt, the Galaxy was the flagship organization of the NFL’s developmental league in Europe.
On June 23rd, 2007, the four-time champion Frankfurt Galaxy lost World Bowl XV in their home stadium to the Hamburg Sea Devils 37-28. After the game, most of the 48,000 attendants left Commerzbank Arena with tears in their eyes, myself included. As four-time World Bowl champions, the Galaxy had been the winningest franchise in league history, so the loss was heartbreaking for its fans and the team’s staff. Even though their 8th trip to the World Bowl wasn’t crowned by success, many hoped the Galaxy would again challenge for their 5th title the following season.
That hope quickly vanished six days later on June 29th when the NFL announced the closure of NFL Europe. Commissioner Roger Goodell shut down the developmental league on the “old continent” due to strategic reasons. The NFL chose to adjust its international strategy to focus more on meaningful regular season games outside the U.S. rather than investing millions of dollars into a farm system with only mild payoffs. I’m sure players like Kurt Warner, Adam Vinatieri or James Harrison might think otherwise. NFL Europe served its purpose to lay the groundwork for a European fan base of the All-American sport and the league moved onto the next chapter of globalizing the game, now known as the NFL International Series.
With their beloved NFL Europe teams forever gone, many American football fans in Europe – specifically in Germany – fell into a hole. Additionally, over 120 front office employees and many national players were suddenly unemployed.
The Darmstadt Diamonds, for instance, were playing Bundesliga football (GFL) only 35 km away from Frankfurt. However, NFL Europe had been light-years ahead of other European football leagues from a budget, competitive, and event organization standpoint, so the transition for fans from NFL Europe to the GFL was often difficult. Additionally, as a true sports fan you’re unlikely to switch teams easily, as was often the case for fans who grew up rooting for the “men in purple” (a common nickname for the Frankfurt Galaxy). For example, if the New York Giants were relocated to another city or completely vanished, a die-hard Giants fan wouldn’t suddenly change heart and become a Jets fan for the rest of his life.
The passion for the “Men in Purple” was so strong that a few staff members and fans of Frankfurt’s football team decided to keep the Galaxy spirit alive. Just three weeks after the closure of NFL Europe, they founded their own football club. The NFL still owned the naming rights for the Galaxy brand, so the team was named the “AFC Universe Frankfurt e.V.”, adopting the same colors as the Galaxy – purple and orange...
To read the whole story go to www.growthofagame.com and make sure you follow @growthofagame on Twitter to always stay up-to-date about any new articles from Travis Brody and myself.
You can find me on Twitter @bjoernhesse
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